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	<title>Kommentare für SiWi Jusos</title>
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	<description>Homepage der Jusos in Siegen-Wittgenstein</description>
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		<title>Kommentar zu Das war: Das SommerCamp 2011 von Willi Brase</title>
		<link>http://jusos-siwi.dhelmes.de/2011/wenew/sommercamp-2011/comment-page-1#comment-716</link>
		<dc:creator>Willi Brase</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 08:00:54 +0000</pubDate>
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		<description>Gutes Camp,überlegt doch, ob ihr es auf Südwestfalen ausweitet. Gruß Willi Br.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gutes Camp,überlegt doch, ob ihr es auf Südwestfalen ausweitet. Gruß Willi Br.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Das war: Das SommerCamp 2011 von Luisa &#124; siwi</title>
		<link>http://jusos-siwi.dhelmes.de/2011/wenew/sommercamp-2011/comment-page-1#comment-682</link>
		<dc:creator>Luisa &#124; siwi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 20:12:54 +0000</pubDate>
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		<description>Super nette Leute, super interessante Vorträge und Diskussionen, super spaßige Nachmittagsaktionen und super viel Spaß. Halt einfach super! :) 
Freue mich auf nächstes Jahr!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Super nette Leute, super interessante Vorträge und Diskussionen, super spaßige Nachmittagsaktionen und super viel Spaß. Halt einfach super! <img src='http://jusos-siwi.dhelmes.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Freue mich auf nächstes Jahr!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Das war: Das SommerCamp 2011 von Hannes &#124; siwi</title>
		<link>http://jusos-siwi.dhelmes.de/2011/wenew/sommercamp-2011/comment-page-1#comment-677</link>
		<dc:creator>Hannes &#124; siwi</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 17:08:55 +0000</pubDate>
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		<description>Es war mal wieder super!

Ich bin zwar auch super müde, es hat sich jedoch gelohnt und ich freue mich auf das nächste Sommercamp 2012.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es war mal wieder super!</p>
<p>Ich bin zwar auch super müde, es hat sich jedoch gelohnt und ich freue mich auf das nächste Sommercamp 2012.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein sozialer Pflichtdienst für alle? von swissecon</title>
		<link>http://jusos-siwi.dhelmes.de/2011/wenew/wehrreform02/comment-page-1#comment-655</link>
		<dc:creator>swissecon</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 17:04:53 +0000</pubDate>
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		<description>Ach so, meine Fragen aus dem ersten Comment warten auch noch auf eine Antwort.

Soll der deutsche Staat fortan für alle “wertvollen” Tätigkeiten, die kurzfristig einen Bewerbermangel aufweisen, einen Zwangsdienst einrichten?

Und wer entscheidet darüber hinaus, was “wertvoll” beziehungsweise ein “Dienst an der Gemeinschaft” ist und was nicht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach so, meine Fragen aus dem ersten Comment warten auch noch auf eine Antwort.</p>
<p>Soll der deutsche Staat fortan für alle “wertvollen” Tätigkeiten, die kurzfristig einen Bewerbermangel aufweisen, einen Zwangsdienst einrichten?</p>
<p>Und wer entscheidet darüber hinaus, was “wertvoll” beziehungsweise ein “Dienst an der Gemeinschaft” ist und was nicht?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein sozialer Pflichtdienst für alle? von swissecon</title>
		<link>http://jusos-siwi.dhelmes.de/2011/wenew/wehrreform02/comment-page-1#comment-654</link>
		<dc:creator>swissecon</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 17:02:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jusos-siwi.de/?p=1933#comment-654</guid>
		<description>Steuern sind und bleiben Zwangsabgaben an den Staat. Da kannst du soviel Semantik anwenden, wie du magst, ohne Gewaltandrohung und ultimativ -anwendung wird der Staat keinen einzigen Euro einnehmen.

Das bedeutet nicht, dass Steuern generell abzulehnen wären. Schliesslich hat der Staat wichtige Aufgaben und diese verlangen ein gewisses Budget. Jedoch setzt diese Tatsache jeder potentiellen staatlichen Aktivität eine gewisse Grenze. Nur wenn unumstössliche Gründe vorliegen, ist eine solche Gewaltanwendung (i.e. Besteuerung) gerechtfertigt. Zudem, aber das sei nur am Rande angemerkt, sollte jede staatliche Aktivität auf der niedrigstmöglichen Ebene erfolgen (Subsidarität). Nur so behält der Bürger eine Kontrolle über staatliche Ausgaben und gerät nicht in die Versuchung &#039;anderer Leute Geld&#039; zu verschwenden.

Wo immer du von dem Prinzip der Freiheit abweichst, wird am Ende die negative Moral der Gewalt über die guten Intentionen obsiegen. Ein Zwangsdienst verstösst massiv gegen das Prinzip der Freiheit. Darüber hinaus ist es auch keine effiziente Möglichkeit, verschiedene &quot;soziale Berufe&quot; mit Personal zu versorgen. In einer freien Wirtschaft werden sich die qualifiziertesten Personen im Pflegebereich engagieren. Mit einem Zwangsdienst werden hingegen Personen unabhängig von ihrer Qualifikation und Motivation eingesetzt. Wie rechtfertigst du, dass ältere Menschen von unmotivierten, unqualifizierten Zivis betreut werden?

Und eine letzte Bemerkung noch: Ist die SPD nicht wie die gesamte politische Linke gegen den deutschen Niedriglohnsektor? Ist der Zwangsdienst unter dem Gesichtspunkt nicht völlig abwegig? Millionen junger Menschen zur Ausübung lausig bezahlter Jobs &gt;zwingen&lt; ist alles andere als links. Geschweige denn vernünftig oder gar gerechtfertigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Steuern sind und bleiben Zwangsabgaben an den Staat. Da kannst du soviel Semantik anwenden, wie du magst, ohne Gewaltandrohung und ultimativ -anwendung wird der Staat keinen einzigen Euro einnehmen.</p>
<p>Das bedeutet nicht, dass Steuern generell abzulehnen wären. Schliesslich hat der Staat wichtige Aufgaben und diese verlangen ein gewisses Budget. Jedoch setzt diese Tatsache jeder potentiellen staatlichen Aktivität eine gewisse Grenze. Nur wenn unumstössliche Gründe vorliegen, ist eine solche Gewaltanwendung (i.e. Besteuerung) gerechtfertigt. Zudem, aber das sei nur am Rande angemerkt, sollte jede staatliche Aktivität auf der niedrigstmöglichen Ebene erfolgen (Subsidarität). Nur so behält der Bürger eine Kontrolle über staatliche Ausgaben und gerät nicht in die Versuchung &#8216;anderer Leute Geld&#8217; zu verschwenden.</p>
<p>Wo immer du von dem Prinzip der Freiheit abweichst, wird am Ende die negative Moral der Gewalt über die guten Intentionen obsiegen. Ein Zwangsdienst verstösst massiv gegen das Prinzip der Freiheit. Darüber hinaus ist es auch keine effiziente Möglichkeit, verschiedene &#8220;soziale Berufe&#8221; mit Personal zu versorgen. In einer freien Wirtschaft werden sich die qualifiziertesten Personen im Pflegebereich engagieren. Mit einem Zwangsdienst werden hingegen Personen unabhängig von ihrer Qualifikation und Motivation eingesetzt. Wie rechtfertigst du, dass ältere Menschen von unmotivierten, unqualifizierten Zivis betreut werden?</p>
<p>Und eine letzte Bemerkung noch: Ist die SPD nicht wie die gesamte politische Linke gegen den deutschen Niedriglohnsektor? Ist der Zwangsdienst unter dem Gesichtspunkt nicht völlig abwegig? Millionen junger Menschen zur Ausübung lausig bezahlter Jobs &gt;zwingen&lt; ist alles andere als links. Geschweige denn vernünftig oder gar gerechtfertigt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein sozialer Pflichtdienst für alle? von Hannes &#124; siwi</title>
		<link>http://jusos-siwi.dhelmes.de/2011/wenew/wehrreform02/comment-page-1#comment-653</link>
		<dc:creator>Hannes &#124; siwi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 11:42:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jusos-siwi.de/?p=1933#comment-653</guid>
		<description>Hallo allerseits,

wie ich in meinem Kommentar zum vorherigen Beitrag von Daniel schon geschrieben habe, bin ich, ähnlich wie Bene, für ein gesellschaftliches Pflichtjahr für alle (auch für Frauen!).

Meiner Ansicht nach müssen Freiheit und Solidarität in ein gerechten Ausgleich gebracht werden. Allein auf die Freiheit abzustellen und alles was in Ansätzen diese beeinträchtigen könnte als Gewalt zu bezeichnen, wie es &quot;swissecon&quot; im Kommentar zum vorherigen Beitrag von Daniel macht, ist eine extrem neoliberale Ansicht und meiner Meinung nach abzulehnen. Steuern zu zahlen (vgl. oben benannten Kommentar) ist keine Gewalt, höchstens eine Notwendigeit. Ich glaube auch nicht, dass die Mehrheit der Deutschen Steuern an sich ablehnt und als Gewalttätigkeit bezeichnen würde.

Auch halte ich in Zeiten in denen meiner Meinung nach Gleichstellung nicht mehr nur ein Wunschtraum ist, sondern in vielen Köpfen angekommen ist, eine Ungleichbehandlung, wie es Pia vorschlägt, für absolut rückständig.
Es stimmt, Frauen haben das &lt;strong&gt;Privileg&lt;/strong&gt; Kinder zu bekommen. Männer werden niemals in diesen Genuss kommen können. Dies rechtfertigt jedoch nicht die bloße Tatsache des Kinderkriegens als Dienst an der Gesellschaft abzutun und somit eine von Pia vorgeschlagene Ungleichbehandlung zu rechtfertigen. Wenn etwas der Gesellschaft nützt, dann höchstens die Erziehung zu einem sozialen, solidarischen, demokratischen, verfassungstreuen,... Bürger unserer Gesellschaft. Dafür jedoch sind nicht allein die Mütter verantwortlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo allerseits,</p>
<p>wie ich in meinem Kommentar zum vorherigen Beitrag von Daniel schon geschrieben habe, bin ich, ähnlich wie Bene, für ein gesellschaftliches Pflichtjahr für alle (auch für Frauen!).</p>
<p>Meiner Ansicht nach müssen Freiheit und Solidarität in ein gerechten Ausgleich gebracht werden. Allein auf die Freiheit abzustellen und alles was in Ansätzen diese beeinträchtigen könnte als Gewalt zu bezeichnen, wie es &#8220;swissecon&#8221; im Kommentar zum vorherigen Beitrag von Daniel macht, ist eine extrem neoliberale Ansicht und meiner Meinung nach abzulehnen. Steuern zu zahlen (vgl. oben benannten Kommentar) ist keine Gewalt, höchstens eine Notwendigeit. Ich glaube auch nicht, dass die Mehrheit der Deutschen Steuern an sich ablehnt und als Gewalttätigkeit bezeichnen würde.</p>
<p>Auch halte ich in Zeiten in denen meiner Meinung nach Gleichstellung nicht mehr nur ein Wunschtraum ist, sondern in vielen Köpfen angekommen ist, eine Ungleichbehandlung, wie es Pia vorschlägt, für absolut rückständig.<br />
Es stimmt, Frauen haben das <strong>Privileg</strong> Kinder zu bekommen. Männer werden niemals in diesen Genuss kommen können. Dies rechtfertigt jedoch nicht die bloße Tatsache des Kinderkriegens als Dienst an der Gesellschaft abzutun und somit eine von Pia vorgeschlagene Ungleichbehandlung zu rechtfertigen. Wenn etwas der Gesellschaft nützt, dann höchstens die Erziehung zu einem sozialen, solidarischen, demokratischen, verfassungstreuen,&#8230; Bürger unserer Gesellschaft. Dafür jedoch sind nicht allein die Mütter verantwortlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein sozialer Pflichtdienst für alle? von Daniel &#124; siwi</title>
		<link>http://jusos-siwi.dhelmes.de/2011/wenew/wehrreform02/comment-page-1#comment-652</link>
		<dc:creator>Daniel &#124; siwi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 11:10:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jusos-siwi.de/?p=1933#comment-652</guid>
		<description>@Pia: Wären ein soziales Jahr für alle Jungs und zwei soziale Kinder eine Option?...
Nein - Scherz beiseite... Ich sehe Pflichtdienste und die Subventionierung der Pflegewirtschaft sehr kritisch.

@Bene: Manchmal sehe ich Menschen, und würde die auch gerner zu ihrem Glück zwingen. Meistens sollte man das aber lassen. Deshlab möchte ich ungern entscheiden, ob ein Pflichtdienst ein Gewinn für die Dienstleister selbst wäre :p</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Pia: Wären ein soziales Jahr für alle Jungs und zwei soziale Kinder eine Option?&#8230;<br />
Nein &#8211; Scherz beiseite&#8230; Ich sehe Pflichtdienste und die Subventionierung der Pflegewirtschaft sehr kritisch.</p>
<p>@Bene: Manchmal sehe ich Menschen, und würde die auch gerner zu ihrem Glück zwingen. Meistens sollte man das aber lassen. Deshlab möchte ich ungern entscheiden, ob ein Pflichtdienst ein Gewinn für die Dienstleister selbst wäre :p</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein sozialer Pflichtdienst für alle? von Pia &#124; siwi</title>
		<link>http://jusos-siwi.dhelmes.de/2011/wenew/wehrreform02/comment-page-1#comment-651</link>
		<dc:creator>Pia &#124; siwi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 05:53:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jusos-siwi.de/?p=1933#comment-651</guid>
		<description>Hey Benedikt,

ich denke dass du grundsätzlich zwar recht hast,
dass jeder junge Mensch sich in die Gemeinschaft einbringen
sollte und solch ein Jahr keine Verschwendung ist,
aber ich bin dagegen es für Frauen verpflichtend zu machen.
Dies meine ich ganz einfach aus dem Grund, weil Frauen schon 
mindestens ein halbes Jahr pausieren, wenn sie ein Kind bekommen.
Ich weiß, nicht jede Frau bekommt ein Kind,
aber diejenigen, die ein Kind bekommen
leisten einen sehr wertvollen Beitrag für unser Leben und sollten
dies angemessen honoriert bekommen.

Lieben Gruß
Pia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hey Benedikt,</p>
<p>ich denke dass du grundsätzlich zwar recht hast,<br />
dass jeder junge Mensch sich in die Gemeinschaft einbringen<br />
sollte und solch ein Jahr keine Verschwendung ist,<br />
aber ich bin dagegen es für Frauen verpflichtend zu machen.<br />
Dies meine ich ganz einfach aus dem Grund, weil Frauen schon<br />
mindestens ein halbes Jahr pausieren, wenn sie ein Kind bekommen.<br />
Ich weiß, nicht jede Frau bekommt ein Kind,<br />
aber diejenigen, die ein Kind bekommen<br />
leisten einen sehr wertvollen Beitrag für unser Leben und sollten<br />
dies angemessen honoriert bekommen.</p>
<p>Lieben Gruß<br />
Pia</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein sozialer Pflichtdienst für alle? von swissecon</title>
		<link>http://jusos-siwi.dhelmes.de/2011/wenew/wehrreform02/comment-page-1#comment-650</link>
		<dc:creator>swissecon</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 11:10:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jusos-siwi.de/?p=1933#comment-650</guid>
		<description>&quot;Was hätte dagegen gesprochen anstatt dem Wehrdienst, einen allgemein verpflichtenden Sozialen Dienst einzurichten, in dem JEDER junge Bundesbürger und JEDE junge Bundesbürgerin ohne ein aussiebendes Musterungsverfahren entsprechend seiner Möglichkeiten für 6 Monate im Dienst der Gemeinschaft steht einzurichten?&quot;

Das Gebot der Freiheit, welches aber wohl leider bei den Jusos wie auch in Deutschland generell keinen grossen Wert besitzt. Ich kann dir Dutzende &quot;wertvolle&quot; Tätigkeiten nennen, die &quot;gefördert&quot; werden sollten. Willst du hierfür auch junge Leute rekrutieren, das heisst, zum Dienst zwingen? Soll der deutsche Staat fortan für alle &quot;wertvollen&quot; Tätigkeiten, die kurzfristig einen Bewerbermangel aufweisen, einen Zwangsdienst einrichten? Ernsthaft?

Und wer entscheidet darüber hinaus, was &quot;wertvoll&quot; beziehungsweise ein &quot;Dienst an der Gemeinschaft&quot; ist und was nicht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Was hätte dagegen gesprochen anstatt dem Wehrdienst, einen allgemein verpflichtenden Sozialen Dienst einzurichten, in dem JEDER junge Bundesbürger und JEDE junge Bundesbürgerin ohne ein aussiebendes Musterungsverfahren entsprechend seiner Möglichkeiten für 6 Monate im Dienst der Gemeinschaft steht einzurichten?&#8221;</p>
<p>Das Gebot der Freiheit, welches aber wohl leider bei den Jusos wie auch in Deutschland generell keinen grossen Wert besitzt. Ich kann dir Dutzende &#8220;wertvolle&#8221; Tätigkeiten nennen, die &#8220;gefördert&#8221; werden sollten. Willst du hierfür auch junge Leute rekrutieren, das heisst, zum Dienst zwingen? Soll der deutsche Staat fortan für alle &#8220;wertvollen&#8221; Tätigkeiten, die kurzfristig einen Bewerbermangel aufweisen, einen Zwangsdienst einrichten? Ernsthaft?</p>
<p>Und wer entscheidet darüber hinaus, was &#8220;wertvoll&#8221; beziehungsweise ein &#8220;Dienst an der Gemeinschaft&#8221; ist und was nicht?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bleiben nun die Rollstühle stehen? von swissecon</title>
		<link>http://jusos-siwi.dhelmes.de/2011/wenew/wehrreform/comment-page-1#comment-649</link>
		<dc:creator>swissecon</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 10:01:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://jusos-siwi.de/?p=1889#comment-649</guid>
		<description>Okay, um das kurz klar zu stellen. Ich bin für eine Gesellschaft der Freiheit und ein Minimum der Gewalt. Du favorisierst hier offenbar das Gegenteil. Wenn jeder Jugendliche zu einer Arbeit im Militär oder &quot;Sozialen Bereich&quot; gezwungen wird, ist dies aus meiner Sicht schlicht ein Missbrauch des staatlichen Monopolrechts auf Gewaltanwendung. Ich kenne die Pros und Cons der Wehrpflicht, und sehe keine Rechtfertigung für deine (elitäre) Annahme, dass die Politik Menschen &quot;eine Welt zeigen müsse, die sie bisher vielleicht noch nicht gesehen haben&quot;. Welch Anmassung von Wissen, um mit Hayek zu sprechen.

Und die Aussage, dass Pflegeberufe nicht dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit unterliegen dürfen, ist purer Nonsense. Wenn du Wirtschaftlichkeit im &quot;Sozialen Bereich&quot; ausschliesst, heisst das im Umkehrschluss, dass du eine permanente staatliche Subventionierung gutheisst. Das Geld hierfür käme von Steuerzahlern, ergo basiert auch hier deine Politik auf Gewaltanwendung (freiwillig zahlt nunmal keiner seine Steuern). Die Alternative, nämlich ein Zwangsdienst aller 18-20 Jähringen würde noch weiter vom Prinzip der Freiheit abweichen. Du würdest damit dem Staat das Recht zusprechen, Gewalt anzuwenden, um andere Personen zu zwingen, irgendwelche Dienstleistungen zu erbringen, die du für sinnvoll erachtest. Mit Blick auf Hayek, wieder eine schaurige Vorstellung.

Sorry, wenn ich das so hart ausdrücke. Aber letztlich bin ich, wie oben angemerkt, für ein Minimum an Gewalt. Nur solche Dienstleistungen, die unzweifelhaft nicht privatwirtschaftlich geregelt werden können (Justiz, Militär (excl. deren Personalplanung), Polizei, ...) rechtfertigen die gewaltsame Finanzierung über Steuern. Pflegeberufe sind aus meiner Sicht so zu behandeln wie alle anderen Branchen auch. Es hat keine Rechtfertigung für irgendwelche gesonderten Eingriffe. Und bevor du einwendest, dass &quot;Marktversagen&quot; vorliege: Ist denn das Staatsversagen &gt;nachweislich&lt; das kleinere Übel? Und welche harten Fakten &#039;beweisen&#039; denn ein Marktversagen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, um das kurz klar zu stellen. Ich bin für eine Gesellschaft der Freiheit und ein Minimum der Gewalt. Du favorisierst hier offenbar das Gegenteil. Wenn jeder Jugendliche zu einer Arbeit im Militär oder &#8220;Sozialen Bereich&#8221; gezwungen wird, ist dies aus meiner Sicht schlicht ein Missbrauch des staatlichen Monopolrechts auf Gewaltanwendung. Ich kenne die Pros und Cons der Wehrpflicht, und sehe keine Rechtfertigung für deine (elitäre) Annahme, dass die Politik Menschen &#8220;eine Welt zeigen müsse, die sie bisher vielleicht noch nicht gesehen haben&#8221;. Welch Anmassung von Wissen, um mit Hayek zu sprechen.</p>
<p>Und die Aussage, dass Pflegeberufe nicht dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit unterliegen dürfen, ist purer Nonsense. Wenn du Wirtschaftlichkeit im &#8220;Sozialen Bereich&#8221; ausschliesst, heisst das im Umkehrschluss, dass du eine permanente staatliche Subventionierung gutheisst. Das Geld hierfür käme von Steuerzahlern, ergo basiert auch hier deine Politik auf Gewaltanwendung (freiwillig zahlt nunmal keiner seine Steuern). Die Alternative, nämlich ein Zwangsdienst aller 18-20 Jähringen würde noch weiter vom Prinzip der Freiheit abweichen. Du würdest damit dem Staat das Recht zusprechen, Gewalt anzuwenden, um andere Personen zu zwingen, irgendwelche Dienstleistungen zu erbringen, die du für sinnvoll erachtest. Mit Blick auf Hayek, wieder eine schaurige Vorstellung.</p>
<p>Sorry, wenn ich das so hart ausdrücke. Aber letztlich bin ich, wie oben angemerkt, für ein Minimum an Gewalt. Nur solche Dienstleistungen, die unzweifelhaft nicht privatwirtschaftlich geregelt werden können (Justiz, Militär (excl. deren Personalplanung), Polizei, &#8230;) rechtfertigen die gewaltsame Finanzierung über Steuern. Pflegeberufe sind aus meiner Sicht so zu behandeln wie alle anderen Branchen auch. Es hat keine Rechtfertigung für irgendwelche gesonderten Eingriffe. Und bevor du einwendest, dass &#8220;Marktversagen&#8221; vorliege: Ist denn das Staatsversagen &gt;nachweislich&lt; das kleinere Übel? Und welche harten Fakten &#039;beweisen&#039; denn ein Marktversagen?</p>
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